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Ratgeber

Ein Stelleninserat, das die Richtigen anspricht.

Ein gutes Inserat bringt nicht möglichst viele Bewerbungen, sondern passende. Diese Checkliste zeigt, worauf es ankommt – vom Titel bis zum richtigen Zeitpunkt.

Ziel
Passende statt viele Bewerbungen
Inhalt
Konkret, ehrlich, im Ton Ihrer Schule
Zeitpunkt
Vor der Hauptphase Januar bis Mai
Ein Inserat ist auch eine Visitenkarte.

Warum viele Inserate austauschbar wirken

Viele Stelleninserate von Schulen gleichen sich: Stufe, Pensum, Stellenantritt, Anforderungen, Kontakt. Das ist korrekt, sagt aber wenig darüber, wie es ist, an dieser Schule zu arbeiten. Wer mehrere Inserate vergleicht, findet kaum einen Grund, sich gerade bei Ihnen zu bewerben.

Ein gutes Inserat bringt nicht möglichst viele Bewerbungen, sondern die richtigen.

Aufbau: Was in ein gutes Inserat gehört

Ein Titel, der gefunden wird

Verwenden Sie die Begriffe, nach denen Lehrpersonen suchen: Funktion, Stufe und Pensum, zum Beispiel «Klassenlehrperson Primarstufe, 80–100 %». Ergänzen Sie den Ort, damit das Inserat auch bei regionalen Suchen erscheint.

Ein Einstieg, der zeigt, wer Sie sind

Zwei, drei Sätze zu Ihrer Schule: Grösse, Lage, Schwerpunkte, Haltung. Konkret statt allgemein: Statt «Wir sind eine innovative Schule» lieber beschreiben, was bei Ihnen tatsächlich anders läuft.

Die Aufgabe, ehrlich beschrieben

Klasse, Zusammensetzung, Zusammenarbeit im Team, besondere Aufgaben. Ehrlichkeit filtert: Wer weiss, worauf sie oder er sich einlässt, bewirbt sich gezielter und bleibt eher.

Was Sie bieten – konkret

Begleitung im Einstieg, Unterstützung durch Schulleitung und Fachpersonen, Weiterbildung, Infrastruktur, Spielraum beim Pensum. Nennen Sie nur, was es wirklich gibt.

Wer zu Ihnen passt

Beschreiben Sie Haltungen und Fähigkeiten, die bei Ihnen wichtig sind, statt einer langen Liste von Standardanforderungen.

Ein einfacher nächster Schritt

Eine Ansprechperson mit Namen und Telefonnummer und das Angebot eines unverbindlichen Gesprächs oder Schulbesuchs senken die Hürde, sich zu melden.

Bilder und Stimmen aus dem Kollegium

Ein Foto aus dem echten Schulalltag oder ein kurzes Zitat einer Lehrperson sagt mehr als jede Beschreibung. Stockfotos wirken austauschbar. Wer regelmässig rekrutiert, profitiert von einem kleinen Fundus an eigenen Bildern und Porträts – das ist Teil einer Arbeitgebermarke.

Der richtige Zeitpunkt

Die Hauptphase der Stellenausschreibungen liegt zwischen Januar und Mai. Wer früher veröffentlicht oder schon im Herbst als Arbeitgeberin sichtbar ist, erreicht Interessierte, bevor sie sich anderswo festlegen. Mit gezielten Kampagnen erreichen Sie auch Lehrpersonen, die gerade nicht aktiv suchen.

Checkliste für Ihr nächstes Inserat

  • Der Titel nennt Funktion, Stufe, Pensum und Ort.
  • Der Einstieg beschreibt Ihre Schule in zwei, drei konkreten Sätzen.
  • Die Aufgabe ist ehrlich beschrieben, inklusive Klasse und Zusammenarbeit.
  • Sie nennen, was Sie konkret bieten, besonders im Einstieg.
  • Sie beschreiben, wer zu Ihnen passt, statt alles zu fordern.
  • Es gibt ein echtes Bild oder eine Stimme aus dem Kollegium.
  • Eine Ansprechperson mit Namen und Telefonnummer ist angegeben.
  • Ein Gespräch oder Schulbesuch wird angeboten.
  • Das Inserat führt auf eine Karriereseite mit mehr Informationen zur Schule.
  • Das Inserat ist vor der Hauptphase zwischen Januar und Mai online.

Typische Fehler

  • Nur Pflichtangaben, keine Information über das Team und die Schule.
  • Floskeln wie «motiviertes Team» oder «moderne Infrastruktur» ohne Beleg.
  • Lange Anforderungslisten, die gute Kandidatinnen und Kandidaten abschrecken.
  • Kein Hinweis darauf, wie der Einstieg begleitet wird.
  • Kein Name für Rückfragen.
Fragen

Häufige Fragen zum Stelleninserat.

Ihre Frage ist nicht dabei? Schreiben Sie uns an info@pultpioniere.ch.

Was gehört in ein Stelleninserat für Lehrpersonen?

Ein klarer Titel mit Stufe, Funktion, Pensum und Ort, eine kurze Beschreibung Ihrer Schule, die Aufgabe, was Sie konkret bieten, wer zu Ihnen passt und eine Ansprechperson mit Namen für Rückfragen.

Wann sollten Schulen Stellen ausschreiben?

Die Hauptphase der Stellenausschreibungen liegt zwischen Januar und Mai. Wer früher veröffentlicht oder schon im Herbst als Arbeitgeberin sichtbar ist, erreicht Interessierte, bevor sie sich anderswo festlegen.

Wie lang sollte ein Stelleninserat sein?

So kurz wie möglich, so konkret wie nötig. Entscheidend ist nicht die Länge, sondern dass Bewerbende nach dem Lesen wissen, was sie bei Ihnen erwartet und ob sie dazu passen.

Wo sollten Schulen ihre Stellen veröffentlichen?

Auf den üblichen Stellenportalen für Lehrpersonen und auf der eigenen Webseite. Ergänzend erreichen Anzeigen auf Google und Social Media auch Menschen, die nicht aktiv suchen.

Kontakt

Lassen Sie uns über Ihre Schule sprechen.

Das Erstgespräch ist unverbindlich. Wir klären, wo Ihre Schule steht und ob wir die richtigen Partner sind.

Sie schreiben direkt an uns drei.

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